Buchumschlag

Veranstaltungen


  • After-Work-Event «1. Kann man Kunst lernen? 2. Ist Didaktik Kunst?:
    1.| Die richtige Tonhöhe allein macht nicht die Musik, stilistisch guter Text ist noch nicht Dichtung, Gestaltungsregeln nicht bildende Kunst. Was genau aber ist es, was Kunst zur Kunst macht? Und vor allem: Kann man das lernen?
    2.| Ist, wer sich an erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse hält, eine gute Lehrperson? Oder ist es auch hier etwas anderes, was letztlich den Kern guten Lehrens ausmacht? Könnte es dann Sinn machen, Lehren als eine Kunst zu sehen?
    1. & 2.| Alles in allem könnte sich also die Frage stellen, ob man Lehren, ob man Didaktik überhaupt lernen kann – und wenn ja, wie nun wirklich?
    Darum geht es am 31. Mai von 17 bis 19 Uhr in der vierten Veranstaltung der Reihe «Bildungsbier». Bildungsbier heisst: Miteinander diskutieren am Bierharass, Livemusik zum Thema, Lehrende aus verschiedenen Bildungs­stufen treffen, sich von Fachpersonen inspirieren lassen. Entspannen. Leute kennen lernen. Pläne schmieden. ⇒ Darum ginge es im Bildungsbier Nr 4Bericht mit Bild und Video

  • Personen stehen im EingangsbereichDie Buchvernissage in Luzern war am 20. April 2016, 17 bis 19 Uhr an der Hochschule Luzern. Gut 50 Personen haben diskutiert, ein Saxophonduo genossen, angestossen und impro­vi­siert.

  • Die Buchvernissage in Chur fand in sehr schönen Räum­lichkeiten im Bildungszentrum Gesundheit und Soziales am 23. Juni 2016, 17:00 bis 17:45 statt. Gut vierzig Personen waren dabei und erfuhren von den verschiedenen Autorinnen und Autoren, welche persönlichen Erfahrungen die Ent­stehungs­geschichte des Buchs geprägt haben. Beim Apéro in der Bibliothek diskutierten die Anwesenden, die aus Volksschule, Gymnasium, höherer Fachschule, Hochschule und Politik kamen, intensiv weiter: Ist agile Didaktik vor allem etwas für erfahrene Lehrende oder können auch junge Lehrende von diesem Ansatz profitieren?

  • Um das «Potenzial des Ungeplanten» ging es auch in einer Weiterbildung in Ingolstadt am Zentrum für Hochschuldidaktik der staatlichen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissen­schaften vom 30.06.2016 bis 01.07.2016. Die Teilnehmenden erhielten das Buch «Agile Hochschuldidaktik» im Voraus zuge­stellt, konnten nach eigener Wahl darin lesen, sandten Fragen sowie kritische Anmerkungen und die selbst definierte eigenen Lernziele bis unmittelbar vor Kursbeginn an die Kursleitenden – und bestimmten auch darüber hinaus den Gang der Dinge im Kurs entscheidend mit. Wie gewinnt man Studierende auch gegen das eingeprägte «Schulverhalten» für eigenaktive Gestaltung des Lernens? Das war eine der Fragen, die für die Anwesenden besonders wichtig war.
    Am Ende der Veranstaltung war eine der Fragen, zu denen die Teilnehmenden gerne die Antwort der anderen hören wollten, so: «Was ist für mich 'agile Didaktik'?» Antworten:
    • Dynamik – Freiraum zum Gedankenaustausch
    • Interaktion zwischen Studierenden und Lehrenden auf Augenhöhe
    • Zielorientierung augenblicksgewahr wahrnehmen
    • Ziel steht – Weg ist frei
    • ermöglicht Förderung der Selbstaktivität
    Eine zweite Durchführung dieses Kurses fand am Dienstag und Mittwoch, 6. und 7. Juni 2017 statt. Diesmal entstand eine besonderes Interesse der Gruppe an der Frage, wie EInsatz von Textlektüre (oder anderen informativen Medien) mit Agilität verbunden werden kann. Schliesslich wurden grosse Teile diese zwei Tage entlang an individuellen Arbeiten in Zweiergruppen zu diesem Thema gestaltet. Ein interessantes Ergebnis war zudem, dass Agilität und Praxisnähe bzw. Kompetenzorientierung sich oft verbinden. Zu einem eigenen Auftritt kam auch die Maschicne, die Unterricht vorbereitet und den Namen «Didaktor» trägt.
    Eine dritte Durchführung des Kurses ist auf 2018 angedacht.

  • Ein erster Kurs zum Buch in der Schweiz wurde am 25. August und 29. September 2016 am Zentrum für Lernen und Lehren der Hoch­schule Luzern durchgeführt. Verschiedene Kursteil­nehmenden haben bereits im Verlauf des Kurses spannende Experi­mente in ihrem eigenen Unter­richt gewagt – bei­spiels­weise mit einer Gruppe von 112 (!) Studierenden, mit hoher Interaktivität und Programmänderungen an entscheidender Stelle aus dem Moment heraus. Am Mittwoch, 13. September 2017 und Mittwoch, 25. Oktober 2017 findet die zweite Durch­führung statt.
    ⇒ Flyer mit Anmeldetalon





Prof. Dr. Dr. Christof Arn         Cresta 6         Postfach 21         7412 Scharans         christof.arn@ethikprojekte.ch         www.ethikprojekte.ch