«Bildung ist, wenn Menschen weiterkommen. Auch online.»

Aktuell

Agile Didaktik kurz erklärt: In diesem Buch wird eine messerscharfe Definitioin vorgeschlagen – und mit drei Geschichten dazu ergänzt, Seite 50: → Buch «Agilität und Bildung».


Konsequent praxisnah und nahe an den Studie­renden – zudem eLearning und blended learning bereits zu digitalem Lernen weiterentwickelt – agile Bildung kann man hier lernen und erleben: Hochschule für agile Bildung.

Was ist Lernwirksam? Das Hauptergebnis aus 800 Metastudien in einem Satz – und direkt konkrete Hinweise für die Umsetzung in der eigenen Lehre, jetzt in Helix 2! Eben erschienen, in Ihrer Buch­hand­lung oder online erhältlich für 7€ – oder zum freien download als PDF.

Kurse zum Buch «agile Hochschuldidaktik»

Schweiz: Elfte Durchführung des Kurses zu agiler Didaktik mit Grossgruppen: 12. April und 17. Mai 2022 am Zentrum für Lernen und Lehren der Hochschule Luzern. Weitere Informationen im Informationen und Anmeldung

Schweiz: Zwölfte Durchführung des Kurses «Agile Hochschuldidaktik» Mittwoch, 23. April und 30. März 2022 am Zentrum für Lernen und Lehren der Hochschule Luzern. Weitere Informationen und Anmeldung

Schweiz: Viel agile Didaktik an einem Tag: Universität und ETH Zürich veranstalten einen Tageskurs Frühling 2022. 9–17 Uhr. Ausschreibung und Anmeldung folgt hier

Deutschland: sechste Durchführung des Kurses «Agile Hochschuldidaktik» des BayZIeL – Bayerisches Zentrum für Innovative Lehre mit Austragungsort Rosenheim am 29. und 30. Juni 2022. Anmeldung möglich ab 17. Januar 2022 | ab sofort möglich.

Manche Teilnehmende, Studierende, Lernende sagen im Plenum wenig und sind gerne voll dabei. Hintergrundwissen und Tipps mit Introversion-Expertin Dr. phil. Sina Bardill.



Wenn Bildung die digitalen Transformation ernst nimmt, geht sie grundlegend über e-Learning hinaus: Sie wird didaktisch anders, nicht nur technologisch. Wie? In den Social Media ist dieser Artikel gut aufgenommen worden (über dreitausend Ansichten, sagt Christoph Schmitt).

Was an Hochschulen alles möglich ist! Z.B. ein Modul, in dem die Studie­renden sogar die Lernziele selbst bestimmen! Nur: Was schreibt man dann im Voraus als Ziel in den Modul­beschrieb? Ein Bericht, sorgfältige Evalua­tions­ergeb­nisse und theoretische Reflexionen im eben erschienenen Artikel «Individualisiertes Lernen an der Hochschule: Konzeption und Durchführung eines Pilotmoduls. In: die hochschullehre. Interdisziplinäre Zeitschrift für Studium und Lehre Jahrgang 4, 2018, S. 419-441. Volltext unter https://www.hochschullehre.org/?p=1193.

Spardruck bringt Dozierende bisweilen an die Belastungsgrenze – doch gibt es auch andere Gründe, gute Maschinen für sich arbeiten zu lassen: «Ich war total beeindruckt, wie sehr für mich diese Fokussierung beim Unterrichten nützlich war.» sagt dazu Anne Zimmermann, Lehrbeauftragte. Der Unterrichts­vorbereitungs-Automat «Didaktor» ist gebaut für Professorinnen und Professoren sowie generell Lehrende an Hochschulen, hilft aber oft auch für die Vorbereitung von Workshops und generell in der Erwachsenenbildung. Das Handbuch dazu als Video in unter 8 Minuten.

«Agile Softwarentwicklung» stand Pate für die «Agile Didaktik». Denn in der Softwarentwicklung wurde sehr früh erprobt, wie agile Verfahren zu besseren Ergebnissen führen können. Was kann nun umgekehrt agile Didaktik für Software Engineering Education leisten?
«From Agile Software Developement to Agile Teaching: educational forms and methods in times of digital transformation» war der Titel der Keynote zum Thema an der «European Conference of Software Engineering Education» vom 14./15. Juni – wo unter anderem ein «Manifesto for Agile Teaching» vorgestellt wurde, das in Analogie zum «Manifesto for Agile Software Development» entwickelt wurde. Kurzbericht

Die Idee einer transformativen Bildung wurde unter anderem vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) geprägt, schreibt Mandy Singer-Brodowski. Und: Transformationswirkung entfaltet sich
erst dann,Transformative Bildung wird hier nicht nur von stofforientierter Bildung, sondern auch von morali­sie­ren­der Umweltbildung ("Du sollst umweltfreundlich sein!" – Singer-Brodowski fasst das unter "Instrumentalisierung der Lernenden") unterschieden. Dazu könnte m.E. das Konzept der Ich-Entwicklung von Loevinger, vgl. auch die Publikation von Thomas Binder (2016): Ich-Entwicklung für effektives Beraten hilfreich sein. Die Idee der agilen Didaktik könnte in der Umsetzung Methodisches, Vorbereitungstechnisches und zur Haltung der lehrenden Personen beitragen. "wenn nicht nur neue Inhalte integriert werden, sondern auch die didaktischen Methoden partizipatorischer, inklusiver und multiperspektivischer gestaltet sind".

Rezensionen zum Buch über agile Didaktik:

Herrscht zu wenig agile Stimmung im Betrieb? Urs Heinz Aerni stellt spannende Fragen zum Buch «Agile Hochschuldidaktik» – eine Rezension als Audiofile.

Der In eigenen Worten und präzisen Gedanken wird die Stossrichtung entspannt lesebar zugänglich gemacht.Artikel von Nils Müller bietet eine gezielte Zusammenfassung zum Buch «agile Hochschuldidaktik» mit eingängiger Bebilderung.

Kompakte vier Seiten Genuss für Hirn und HochschuleFrank Vohle schlägt darin vor, schon die Vorbereitung als agil zu sehen. Stimmt: Wenn ich vorbereite, bin ich innerlich schon im Dialog mit den Lernenden, das könnte ich noch agiler gestalten! Gabi Reinmann regt an, situatives Lehren mit der Grundoffenheit von Forschung zu verbinden: Zwischen agiler Didaktik und kri­ti­scher Thematisierung von (stets vorläufigen, quasi «agilen») For­schungs­re­sul­taten in uni­versi­tärer Lehre gibt es eine Grund­ver­wandt­schaft – nochmals ein Impuls, der für mich sehr viel hergibt.: Zwei Hochschuldidaktik-Cracks diskutieren das Buch «agile Hochschuldidaktik».

Die Blum betrachtet «agile Didaktik» als Jurist, der stark in der Weiterbildung tätig ist. Streit­schlich­tung, die zu seiner Berufsarbeit gehört, dürfte ein Ort sein, an dem situative Kommunikation entscheidend ist. Noch eine Perspektive, aus der wohl zur Idee einer agilen Didaktik neue Gedanken beigetragen werden können.Buchbesprechungen von Andreas-Michael Blum, Hessen,
und von Andrea Klein«Dass keinesfalls seit Bologna alles verloren sein muss», hält Klein fest und schlägt daher vor, das Buch auch Studierenden zu zeigen. Ein spannender Gedanke. Was würde passieren, wenn die Studierenden sich gezielt dafür engagieren würden, dass das statffindet, was sie weiterbringt? aus Baden-Württemberg denken die Idee ebenfalls weiter.

Die Rezension aus der Tastastur der Hochschuldidaktikerin Gabi Reinmann benennt die Kernidee der agilen Didaktik mit dem Wort «Situativität». Weitere Fachpersonen haben interessante Kommentare zur Rezension hinterlassen.

Eine Buchbesprechung hat Philippe Wampfler, Lehrer, Fachdidaktiker, Kulturwissenschaftler und Experte für Lernen mit Neuen Medien, auf www.schule­social­media.com publi­ziert. Er schlägt vor, die Kernidee gerade auch auf der Gymnasialstufe einzubringen. – und hat wenig später nochmals einen Blogeintrag zum Thema verfasst.

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