Astloch

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Bildung agil ge­stalten heisst für Leh­rende, situativ didaktische Entscheidungen zu treffen. Dazu helfen bestimmte personalen Kompetenzen. Wie diese mit Persönlichkeitsentwicklung zusammenhängen und was Lehrende diesbezüglich weiterbringt, darum geht es im Kurs Lehrpersönlichkeit und Lernwirkung.

Jetzt auch ge­druckt er­schie­nen und in Ihrer Buch­hand­lung oder online erhältlich für 7€: Das Fazit des Buchs «agile Hochschuldidaktik» lässt sich fassen in den einen Satz «Gute Bildung ist schlicht Zusammenarbeit». Warum agile Didaktik so einfach auf den Punkt gebracht werden kann wird ausgeführt in einem der Artikel im brandneuen Heft Helix 1.

Kurse zum Buch «agile Hochschuldidaktik»

Schweiz: Agile Didaktik heisst für Lehrende, mit offenen Situationen umzugehen. Da gibt es inte­ressante Zusammenhängen mit Persönlichkeitsentwicklung. 17. September und 12. November 2019 am Zentrum für Lernen und Lehren der Hochschule Luzern findet der Kurs «Lehrpersönlichkeit und Lernwirkung» statt. Weitere Informationen im Informationen und Anmeldung

Schweiz: Fünfte Durchführung des Kurses «Agile Hochschuldidaktik» 11. September und 17. Oktober 2019 am Zentrum für Lernen und Lehren der Hochschule Luzern. Weitere Informationen und Anmeldung

Schweiz: Sechste Durchführung des Kurses zu agiler Didaktik mit Grossgruppen: 30. Oktober und 4. Dezember 2019 am Zentrum für Lernen und Lehren der Hochschule Luzern. Weitere Informationen im Informationen und Anmeldung

Deutschland: Für Lehrende der Hochschule Koblenz findet am 19.9.2019 der Praxis-Kurs zum Buch «Agile Hochschuldidaktik» statt. Im Zentrum steht das Potenzial einer kollaborativen Didaktik in kleinen wie in grossen Gruppen: Zielerreichungen auch über Prüfungswissen hinaus, Studierendeninvolvierung («Studierendenaktivierung plus»), Studierendenselbststeuerung – und mehr. Praxis, Theoriehintergrund, Argumentationshilfen: Flyer | Anmeldung

Deutschland: Zweite Durchführung des Eineinhalb-Tage-Kurses für Lehrende der TU Dresden 14.05.2020 bis 15.05.2020: «Agile Hochschuldidaktik – Lernen und Lehren als Innovationsprozess gestalten». Gerne eigene Knacknüsse aus dem hochschuldidaktischen Berufsalltag mitbringen! mehr


Manche Teilnehmende, Studierende, Lernende sagen im Plenum wenig und sind gerne voll dabei. Hintergrundwissen und Tipps mit Introversion-Expertin Dr. phil. Sina Bardill.



Kompakte vier Seiten Genuss für Hirn und HochschuleFrank Vohle schlägt darin vor, schon die Vorbereitung als agil zu sehen. Stimmt: Wenn ich vorbereite, bin ich innerlich schon im Dialog mit den Lernenden, das könnte ich noch agiler gestalten! Gabi Reinmann regt an, situatives Lehren mit der Grundoffenheit von Forschung zu verbinden: Zwischen agiler Didaktik und kri­ti­scher Thematisierung von (stets vorläufigen, quasi «agilen») For­schungs­re­sul­taten in uni­versi­tärer Lehre gibt es eine Grund­ver­wandt­schaft – nochmals ein Impuls, der für mich sehr viel hergibt.: Zwei Hochschuldidaktik-Cracks diskutieren das Buch «agile Hochschuldidaktik».

Ein neuer Treffpunkt für Menschen, die agiles Lernen und Lehren praktizieren oder sich einfach mal dafür interessieren, ist entstanden.

Wenn Bildung die digitalen Transformation ernst nimmt, geht sie grundlegend über e-Learning hinaus: Sie wird didaktisch anders, nicht nur technologisch. Wie? In den Social Media ist dieser Artikel gut aufgenommen worden (über dreitausend Ansichten, sagt Christoph Schmitt).

Was an Hochschulen alles möglich ist! Z.B. ein Modul, in dem die Studie­renden sogar die Lernziele selbst bestimmen! Nur: Was schreibt man dann im Voraus als Ziel in den Modul­beschrieb? Ein Bericht, sorgfältige Evalua­tions­ergeb­nisse und theoretische Reflexionen im eben erschienenen Artikel «Individualisiertes Lernen an der Hochschule: Konzeption und Durchführung eines Pilotmoduls. In: die hochschullehre. Interdisziplinäre Zeitschrift für Studium und Lehre Jahrgang 4, 2018, S. 419-441. Volltext unter http://www.hochschullehre.org/?p=1193.

Spardruck bringt Dozierende bisweilen an die Belastungsgrenze – doch gibt es auch andere Gründe, gute Maschinen für sich arbeiten zu lassen. Der Unterrichts­vorbereitungs-Automat «Didaktor» ist gebaut für Professorinnen und Professoren sowie generell Lehrende an Hochschulen, hilft aber oft auch für die Vorbereitung von Workshops und generell in der Erwachsenenbildung. Das Handbuch dazu als Video in unter 8 Minuten.

«Agile Softwarentwicklung» stand Pate für die «Agile Didaktik». Denn in der Softwarentwicklung wurde sehr früh erprobt, wie agile Verfahren zu besseren Ergebnissen führen können. Was kann nun umgekehrt agile Didaktik für Software Engineering Education leisten?
«From Agile Software Developement to Agile Teaching: educational forms and methods in times of digital transformation» war der Titel der Keynote zum Thema an der «European Conference of Software Engineering Education» vom 14./15. Juni – wo unter anderem ein «Manifesto for Agile Teaching» vorgestellt wurde, das in Analogie zum «Manifesto for Agile Software Development» entwickelt wurde. Kurzbericht

Die Idee einer transformativen Bildung wurde unter anderem vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) geprägt, schreibt Mandy Singer-Brodowski. Und: Transformationswirkung entfaltet sich
erst dann,Transformative Bildung wird hier nicht nur von stofforientierter Bildung, sondern auch von morali­sie­ren­der Umweltbildung ("Du sollst umweltfreundlich sein!" – Singer-Brodowski fasst das unter "Instrumentalisierung der Lernenden") unterschieden. Dazu könnte m.E. das Konzept der Ich-Entwicklung von Loevinger, vgl. auch die Publikation von Thomas Binder (2016): Ich-Entwicklung für effektives Beraten hilfreich sein. Die Idee der agilen Didaktik könnte in der Umsetzung Methodisches, Vorbereitungstechnisches und zur Haltung der lehrenden Personen beitragen. "wenn nicht nur neue Inhalte integriert werden, sondern auch die didaktischen Methoden partizipatorischer, inklusiver und multiperspektivischer gestaltet sind".

Rezensionen zum Buch über agile Didaktik

Die Blum betrachtet «agile Didaktik» als Jurist, der stark in der Weiterbildung tätig ist. Streit­schlich­tung, die zu seiner Berufsarbeit gehört, dürfte ein Ort sein, an dem situative Kommunikation entscheidend ist. Noch eine Perspektive, aus der wohl zur Idee einer agilen Didaktik neue Gedanken beigetragen werden können.Buchbesprechungen von Andreas-Michael Blum, Hessen,
und von Andrea Klein«Dass keinesfalls seit Bologna alles verloren sein muss», hält Klein fest und schlägt daher vor, das Buch auch Studierenden zu zeigen. Ein spannender Gedanke. Was würde passieren, wenn die Studierenden sich gezielt dafür engagieren würden, dass das statffindet, was sie weiterbringt? aus Baden-Württemberg.

Rezension aus der Tastastur der Hochschuldidaktikerin Gabi Reinmann. Sie benennt die Kernidee der agilen Didaktik mit dem Wort «Situativität». Weitere Fachpersonen haben interessante Kommentare zur Rezension hinterlassen.

Buchbesprechung von Philippe Wampfler, Lehrer, Fachdidaktiker, Kulturwissenschaftler und Experte für Lernen mit Neuen Medien, auf www.schule­social­media.com publi­ziert. Er schlägt vor, die Kernidee gerade auch auf der Gymnasialstufe einzubringen. – und hat wenig später nochmals einen Blogeintrag zum Thema verfasst.

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