Astloch

Aktuell

Karin Fromherz, Künstlerin und Dozentin für Kunstschaffende sowie für angehende Kunstlehrpersonen (u.a. an der Hochschule Luzern und an der Zürcher Hochschule der Künste) diskutiert mit Christof Arn die These, Bildung sei Kunst.


Bildungszukunft entwickeln: Drei Kursleitende laden neun Lehrende aller Stufen ein, gemeinsam individuelle Neu­entwick­lungen für den eigenen Unterricht zu entwerfen. Inspiriert werden die Aktivitäten von der Idee einer «Didaktik als Kunst» und anderen theoretische Bezüge, unterstützt durch den Kursrahmen und die Kursgruppe. Mit im Blick ist auch in der Absicht, Entdecktes mit anderen zu teilen und so am Bildungssystem mitzuwirken.
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«Agile Softwarentwicklung» stand Pate für die «Agile Didaktik». Denn in der Softwarentwicklung wurde sehr früh erprobt, wie agile Verfahren zu besseren Ergebnissen führen können. Was kann nun umgekehrt agile Didaktik für SoftwareentwicklerInnen leisten?
«From Agile Software Developement to Agile Teaching: educational forms and methods in times of digital transformation» ist der Titel der Keynote zum Thema an der «European Conference of Software Engineering Education» vom 14./15. Juni.

Agile Didaktik ist Changemanagement: Bildungsveranstaltungen verändern sich, je mehr Lernen und Lehren als Zusammenarbeit aller Beteiligten verstanden und gestaltet werden. Wie können wir den Bildungsinstitutionen helfen, sich mit zu entwickeln? Am 30. Mai 2018 um 18:00 Uhr im Impact Hub Garage, direkt beim Bahnhof Hardbrücke in Zürich, entwickeln wir im Organisationsbier №2 konkrete Ideen, Strategien, kleine Projekte.

Agile Didaktik an der LEARNING INNOVATION Conference: Am 18. April 2018, Messe Zürich wurde das How-To Manual for Face2Face teaching in and after the digital disruption vorgestellt. Bei dieser keynote wurde zudem live erprobt, wie viel Agilität in einer Grossgruppe möglich und sinnvoll ist. Erste Ergebnisse auf Twitter unter #LICon. Die Keynote wird bald als öffentlich zugänglicher Stream bereitstehen.

Interview zum Thema «Agile Didaktik»


Prof. Dr. Dr. Christof Arn, Learning and Teaching Expert
in discussion with
Dr. Daniel Stoller-Schai, Director of Advisory board LEARNING INNOVATION CONFERENCE, Digital Learning Specialist CREALOGIX AG

Geht's im Kontaktunterricht um den Kontakt? Viele engagierte Studierende wünschen sich Begegnung auf Augenhöhe mit den Dozierenden. Verschiedene theoretische und empirisch erforschte Zusammenhänge sprechen dafür, dass die Beziehung zwischen Lernenden und Lehrenden zu den wichtigsten Faktoren wirksamen Lernens gehört. Das digitale Netz bietet nun tatsächlich die Möglichkeit, Präsenzveranstaltungen vom Stoffdruck zu entlasten (s.o.). Doch: Sind wir Lehrenden für das «Abenteuer Begegnung» ausgerüstet? Oder schützen wir uns doch lieber mit einem gerüttelten Mass an Powerpointfolien vor den Überraschungen und Unplanbarkeiten, die Offenheit mit sich bringt? Der ganze 17. August ist im Rahmen des jährlichen Weiterbildungskongresses der PH Luzern und der aeB Schweiz einer Didaktik gewidmet, welche den Menschen ins Zentrum stellt.

Kurse zum Buch

Schweiz: Fünfte Durchführung des Kurses «Agile Hochschuldidaktik» 17. Oktober und 21. November 2018 am Zentrum für Lernen und Lehren der Hochschule Luzern. Weitere Informationen im Flyer

Deutschland: Dritte Durchführung des Kurses «Agile Hochschuldidaktik» 5./6.November 2018 im didaktischen Zentrum für die Fachhochschulen des Landes Bayern (DiZ). Anmeldemöglichckeit ca. ab Juli im DiZ. Vormerkung ab sofort möglich per Mail.

Kompakte vier Seiten Genuss für Hirn und HochschuleFrank Vohle schlägt darin vor, schon die Vorbereitung als agil zu sehen. Stimmt: Wenn ich vorbereite, bin ich innerlich schon im Dialog mit den Lernenden, das könnte ich noch agiler gestalten! Gabi Reinmann regt an, situatives Lehren mit der Grundoffenheit von Forschung zu verbinden: Zwischen agiler Didaktik und kri­ti­scher Thematisierung von (stets vorläufigen, quasi «agilen») For­schungs­re­sul­taten in uni­versi­tärer Lehre gibt es eine Grund­ver­wandt­schaft – nochmals ein Impuls, der für mich sehr viel hergibt.: Zwei Hochschuldidaktik-Cracks diskutieren das Buch «agile Hochschuldidaktik».

Die Idee einer transformativen Bildung wurde unter anderem vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) geprägt, schreibt Mandy Singer-Brodowski. Und: Transformationswirkung entfaltet sich
erst dann,Transformative Bildung wird hier nicht nur von stofforientierter Bildung, sondern auch von morali­sie­ren­der Umweltbildung ("Du sollst umweltfreundlich sein!" – Singer-Brodowski fasst das unter "Instrumentalisierung der Lernenden") unterschieden. Dazu könnte m.E. das Konzept der Ich-Entwicklung von Loevinger, vgl. auch die Publikation von Thomas Binder (2016): Ich-Entwicklung für effektives Beraten hilfreich sein. Die Idee der agilen Didaktik könnte in der Umsetzung Methodisches, Vorbereitungstechnisches und zur Haltung der lehrenden Personen beitragen. "wenn nicht nur neue Inhalte integriert werden, sondern auch die didaktischen Methoden partizipatorischer, inklusiver und multiperspektivischer gestaltet sind".

Rezensionen zum Buch über agile Didaktik

Die Blum betrachtet «agile Didaktik» als Jurist, der stark in der Weiterbildung tätig ist. Streit­schlich­tung, die zu seiner Berufsarbeit gehört, dürfte ein Ort sein, an dem situative Kommunikation entscheidend ist. Noch eine Perspektive, aus der wohl zur Idee einer agilen Didaktik neue Gedanken beigetragen werden können.Buchbesprechungen von Andreas-Michael Blum, Hessen,
und von Andrea Klein«Dass keinesfalls seit Bologna alles verloren sein muss», hält Klein fest und schlägt daher vor, das Buch auch Studierenden zu zeigen. Ein spannender Gedanke. Was würde passieren, wenn die Studierenden sich gezielt dafür engagieren würden, dass das statffindet, was sie weiterbringt? aus Baden-Württemberg.

Rezension aus der Tastastur der Hochschuldidaktikerin Gabi Reinmann. Sie benennt die Kernidee der agilen Didaktik mit dem Wort «Situativität». Weitere Fachpersonen haben interessante Kommentare zur Rezension hinterlassen.

Buchbesprechung von Philippe Wampfler, Lehrer, Fachdidaktiker, Kulturwissenschaftler und Experte für Lernen mit Neuen Medien, auf www.schule­social­media.com publi­ziert. Er schlägt vor, die Kernidee gerade auch auf der Gymnasialstufe einzubringen.