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Das Fazit des Buchs «agile Hochschuldidaktik» in einem Satz: Gute Bildung ist schlicht Zusammenarbeit. Warum und wie ist Thema in einem Artikel im brandneuen Heft Helix 1.

Kurse zum Buch «agile Hochschuldidaktik»:

Schweiz: Vierte Durchführung des Kurses «Lernmaterialien im Kontext von agiler Didaktik» Welche Art und welche Einsatzformen von Lernmaterialien (Video, Skript, Linklisten, ...) unterstützen wie eine situative, praxisnahe, co-produktive Didaktik?: 2. Mai und 12. Juni 2019 am Zentrum für Lernen und Lehren der Hochschule Luzern. Weitere Informationen im Flyer

Schweiz: Intensivkurs Gute Bildungsarbeit ist eher eine Kunst als eine Technik. Jede*r ist da auf einem eigenen Weg zur authentischen eigenen Didaktik. Tools, Tricks und Pädagogikwissen helfen zwar, – starke Bildungsarbeit geht darüber hinaus. Genau diese Kombination aus «Machbarem» und «nicht Machbarem» gilt auch für gute Kunst. Sie hat darum Methoden für wo es um mehr als Methoden geht. Davon lernen wir in diesem Kurs – zudem von den vier Cracks, die ihn leiten, und vor allem voneinander. Lehrende aller Stufen willkommen! Infoveranstaltung am 13. März 18 Uhr | Details und Anmeldung

Deutschland: 9.–10.5.2019 an der TU Dresden findet der Kurs «Agile Hochschuldidaktik – Lernen und Lehren als Innovationsprozess gestalten» statt. Was wird passieren? «Durcheinander von gemütlichem Geplauder, streitbarer Auseinandersetzung, pathetischem Theorieinput, achtsamem Erfahrungsaustausch, Produktions-Sprints alleine oder zu zweit, usw. – vor allem aber gemeinsame Entwicklung von Lösungen für Fragestellungen der Teilnehmenden und Skizzierung kleiner massgeschneiderter didaktischer Experimentalprojekte, welche die Teilnehmenden unmittelbar nach der Veranstaltung in ihrem Lehralltag erproben können.» Infos und Anmeldung

Deutschland: Eine vierte Durchführung des Kurses «Agile Hochschuldidaktik» am didaktischen Zentrums für die Fachhochschulen des Landes Bayern (DiZ) ist auf Herbst 2019 angedacht. Vormerkung ab sofort möglich per .

Kompakte vier Seiten Genuss für Hirn und HochschuleFrank Vohle schlägt darin vor, schon die Vorbereitung als agil zu sehen. Stimmt: Wenn ich vorbereite, bin ich innerlich schon im Dialog mit den Lernenden, das könnte ich noch agiler gestalten! Gabi Reinmann regt an, situatives Lehren mit der Grundoffenheit von Forschung zu verbinden: Zwischen agiler Didaktik und kri­ti­scher Thematisierung von (stets vorläufigen, quasi «agilen») For­schungs­re­sul­taten in uni­versi­tärer Lehre gibt es eine Grund­ver­wandt­schaft – nochmals ein Impuls, der für mich sehr viel hergibt.: Zwei Hochschuldidaktik-Cracks diskutieren das Buch «agile Hochschuldidaktik».

Ein neuer Treffpunkt für Menschen, die agiles Lernen und Lehren praktizieren oder sich einfach mal dafür interessieren, ist entstanden.

Recently, a intense discussion has started about the problem of reducing the agile to agile tools like kanban or to agile methods like scrum. This is a question for software development as for agile teaching and learning. → Some thoughts

Bildung, die wirklich etwas mit der digitalen Transformation am Hut hat, ist anders, als oft gedacht. In den Social Media ist dieser Artikel gut aufgenommen worden (über dreitausend Ansichten, sagt Christoph Schmitt).

«Das Buch ‹agile Hochschuldidaktik› könnte auch einfach ‹agile Didaktik› heissen, weil es auch auf der Primarschule gut zu Anwendung kommt», sagt Karin Holenstein auf Youtube, während sie zeigt, wie man speditiv Fachbücher verarbeiten kann.

Was an Hochschulen alles möglich ist! Z.B. ein Modul, in dem die Studie­renden sogar die Lernziele selbst bestimmen! Nur: Was schreibt man dann im Voraus als Ziel in den Modul­beschrieb? Ein Bericht, sorgfältige Evalua­tions­ergeb­nisse und theoretische Reflexionen im eben erschienenen Artikel «Individualisiertes Lernen an der Hochschule: Konzeption und Durchführung eines Pilotmoduls. In: die hochschullehre. Interdisziplinäre Zeitschrift für Studium und Lehre Jahrgang 4, 2018 (August 2018) S. 419-441. Volltext unter http://www.hochschullehre.org/?p=1193.

Spardruck bringt Dozierende bisweilen an die Belastungsgrenze – doch gibt es auch andere Gründe, gute Maschinen für sich arbeiten zu lassen. Der Unterrichts­vorbereitungs-Automat «Didaktor» ist gebaut für Professorinnen und Professoren sowie generell Lehrende an Hochschulen, hilft aber oft auch für die Vorbereitung von Workshops und generell in der Erwachsenenbildung. Das Handbuch dazu als Video in unter 8 Minuten.

Karin Fromherz, Künstlerin und Dozentin für Kunstschaffende sowie für angehende Kunstlehrpersonen (u.a. an der Hochschule Luzern und an der Zürcher Hochschule der Künste) diskutiert mit Christof Arn die These, Bildung sei Kunst.


Bildungszukunft entwickeln: Vier Kursleitende laden zehn Lehrende aller Stufen ein, gemeinsam individuelle Neu­entwick­lungen für den eigenen Unterricht zu entwerfen. Inspiriert werden die Aktivitäten von der Idee einer «Didaktik als Kunst» und anderen theoretische Bezüge, unterstützt durch den Kursrahmen und die Kursgruppe. Mit im Blick ist auch in der Absicht, Entdecktes mit anderen zu teilen und so am Bildungssystem mitzuwirken. Kursstart: 6. Juli 2019
LinkedIn-Artikel | Info-Veranstaltung 13.3.19 | Details

«Agile Softwarentwicklung» stand Pate für die «Agile Didaktik». Denn in der Softwarentwicklung wurde sehr früh erprobt, wie agile Verfahren zu besseren Ergebnissen führen können. Was kann nun umgekehrt agile Didaktik für Software Engineering Education leisten?
«From Agile Software Developement to Agile Teaching: educational forms and methods in times of digital transformation» war der Titel der Keynote zum Thema an der «European Conference of Software Engineering Education» vom 14./15. Juni – wo unter anderem ein «Manifesto for Agile Teaching» vorgestellt wurde, das in Analogie zum «Manifesto for Agile Software Development» entwickelt wurde. Kurzbericht

Die Idee einer transformativen Bildung wurde unter anderem vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) geprägt, schreibt Mandy Singer-Brodowski. Und: Transformationswirkung entfaltet sich
erst dann,Transformative Bildung wird hier nicht nur von stofforientierter Bildung, sondern auch von morali­sie­ren­der Umweltbildung ("Du sollst umweltfreundlich sein!" – Singer-Brodowski fasst das unter "Instrumentalisierung der Lernenden") unterschieden. Dazu könnte m.E. das Konzept der Ich-Entwicklung von Loevinger, vgl. auch die Publikation von Thomas Binder (2016): Ich-Entwicklung für effektives Beraten hilfreich sein. Die Idee der agilen Didaktik könnte in der Umsetzung Methodisches, Vorbereitungstechnisches und zur Haltung der lehrenden Personen beitragen. "wenn nicht nur neue Inhalte integriert werden, sondern auch die didaktischen Methoden partizipatorischer, inklusiver und multiperspektivischer gestaltet sind".

Rezensionen zum Buch über agile Didaktik

Die Blum betrachtet «agile Didaktik» als Jurist, der stark in der Weiterbildung tätig ist. Streit­schlich­tung, die zu seiner Berufsarbeit gehört, dürfte ein Ort sein, an dem situative Kommunikation entscheidend ist. Noch eine Perspektive, aus der wohl zur Idee einer agilen Didaktik neue Gedanken beigetragen werden können.Buchbesprechungen von Andreas-Michael Blum, Hessen,
und von Andrea Klein«Dass keinesfalls seit Bologna alles verloren sein muss», hält Klein fest und schlägt daher vor, das Buch auch Studierenden zu zeigen. Ein spannender Gedanke. Was würde passieren, wenn die Studierenden sich gezielt dafür engagieren würden, dass das statffindet, was sie weiterbringt? aus Baden-Württemberg.

Rezension aus der Tastastur der Hochschuldidaktikerin Gabi Reinmann. Sie benennt die Kernidee der agilen Didaktik mit dem Wort «Situativität». Weitere Fachpersonen haben interessante Kommentare zur Rezension hinterlassen.

Buchbesprechung von Philippe Wampfler, Lehrer, Fachdidaktiker, Kulturwissenschaftler und Experte für Lernen mit Neuen Medien, auf www.schule­social­media.com publi­ziert. Er schlägt vor, die Kernidee gerade auch auf der Gymnasialstufe einzubringen.

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